Die französische Küche: der Gipfel der Kochkunst

Auf den Spuren der heißgeliebten “Cuisine française”.

Angerichtete Speise: Bouillabaisse, Kellner gießt die Fischsuppe aus einem weißen Kännchen an

Die französische Küche ist weltberühmt. Speisen wie Bouillabaisse oder Entrecôte genießen rund um den Globus höchste Anerkennung. Und egal, ob “Mise en Place”, “Aperitif” oder “À la Carte” – die Sprache der gehobenen Küche ist französisch. Doch warum ist es gerade die “Cuisine française”, die weltweit für Entzücken sorgt? 

Die französische Küche – das ist Raffinesse, Detailverliebtheit und Gastfreundschaft. Bereits im 17. Jahrhundert galt die Nationalküche Frankreichs an den Höfen Europas als Goldstandard des guten Geschmacks. Hier entstand das Drei-Gang-Menü in der klassischen Speisenfolge: Suppe, Hauptgang und Nachtisch. Der Geschmack steigert sich von pikant zu süß und die Konsistenz von flüssig zu bissfest und wieder zurück zu leicht.  

Das Geheimnis der französischen Küche

Doch das war nur der Anfang: Westlich des Rheins wurde weiterhin intensiv an dem perfekten Menü gefeilt und Fünf-, Sieben- oder sogar Neun-Gang-Menüs kreiert. Zur Einstimmung mit einem Gruß aus der Küche, den Amuse-Gueules, einem Sorbet in der Mitte und zum Ausklang mit einem gereichten Mokka oder einem Digestif. Bon appétit.  
 
Der Patron der Brasserie Colette, Tim Raue, verliebte sich bereits als Kind unsterblich in die Grande Nation, wo sogar der liebe Herrgott sein Zuhause haben soll. Vor allem die französische Küche und die Gastfreundschaft hatten es ihm angetan. Ein Crêpe am Strand von Biscarrosse, ein perfekter Crêpe, der süß und salzig zugleich schmeckte. Diese Erfahrung prägte sein kulinarisches Gedächtnis.  

Regionale Spezialitäten: das Herz der französischen Küche

Natürlich gilt Paris nicht nur wirtschaftlich und kulturell als das Herz Frankreichs. Auch kulinarisch spielt die Hauptstadt eine ganz besondere Rolle. Hier sind die berühmten Restaurants der Haute und Nouvelle Cuisine zu finden. Die französische Küche war aber schon immer durch ihre regionalen Spezialitäten geprägt: 
 
Calvados aus der Normandie, Austern der Bretagne, Trüffel aus Perigord, Cassoulet aus Languedoc, Bouillabaisse aus Marseille, Ratatouille aus der Provence, Weine aus der Bourgogne oder Flammkuchen aus dem Elsass – sie alle sind nur ein kleiner Teil der weltberühmten regionalen französischen Küche.  

Die bodenständige französische Küche: Bistros, Brasserien und Bouillons

Auch abseits der exklusiven Restaurants – in den günstigeren und bodenständigen Bistros, Brasserien oder den Suppenküchen, den Bouillons – wurde darauf Wert gelegt, hochwertiges Essen auf einem hohen Niveau anzubieten. Bistros sind eher kleine und zwanglose Speiselokale. Die Küche ist nicht so extravagant und luxuriös wie in den Restaurants. Die Brasserien waren ursprünglich Brauhäuser – sie sind der Ort für die klassischen, bodenständigen Gerichte der französischen Küche.  

Brasserie Colette Tim Raue: französische Küche vom Feinsten

Die Brasserie Colette Tim Raue hat sich genau dieser Art zu kochen verschrieben. Die Speisekarte orientiert sich an den Klassikern der französischen Küche, interpretiert sie neu und sorgt für kulinarisches Entzücken.  
 
Wie wäre es mit einer Artischocke als Vorspeise oder vielleicht lieber die Garnele Marocain mit Pistazie, Litschi und Rose? Zum Hauptgang Pulpo mit Kalbskopfjus, Topinambur und Birne? Oder das Beef Wellington? Und zum Nachtisch eine Crème Brûlée?  

Tim Raue: ausgezeichnete französische Küche in drei Städten

Die Küche der Brasserie Colette garantiert höchste Qualität. Neben den Klassikern werden auch monatlich wechselnde, saisonale Spezialitäten angeboten. Sie alle tragen die Handschrift vom Patron und Namensgeber, dem zweifachen Sterne-Koch Tim Raue. In München, Konstanz und Berlin gibt es eine Brasserie Colette, die ihre Gäste zum Verweilen und Genießen einlädt.